Vorlage · Brandschutz

Feuer­löscher-Prüfung — Sicht & Sach­kunde

Pro Löscher: Standort, Plakette, Druck, Plombe, Foto-Beleg. Halbjährliche Sicht- plus 2-jährliche Sach­kunden-Prüfung.

Dauer
1 Min.
Frequenz
halbjaehrlich
Umfang
4 Sektionen · 14 Fragen
Schwere
Hoch

Das Problem

Löscher steht hinter Paletten, Plakette ist abgelaufen, Plombe gebrochen — und niemand merkt es bis zum Brand. Versicherer kürzt Leistung sofort.

So löst HeyAudit das

HeyAudit erfasst pro Löscher: Standort, Foto, Plakette, Druck. Beim Abgleich mit Wartungs-Termin sehen Sie sofort, welche fällig werden — 30 Tage vor­ab als Push.

Was ist diese Vorlage?

Die Feuer­löscher-Prüfung ist die halb­jährliche Sicht­prüfung pro Löscher — Standort, Plakette, Druck, Plombe, Foto-Beleg. Sie ergänzt die 2-jährliche Sach­kunden-Prüfung durch einen externen Dienstleister.

Warum ist sie wichtig?

Ein Feuer­löscher, der im Brand­fall nicht funktioniert, kostet Sekunden, die im Ernst­fall Leben kosten können. DIN EN 3 verlangt die regel­mäßige Prüfung — Versicherer prüfen die Doku bei jedem Brand-Schaden.

Risiken ohne Audit

Vier typische Probleme: (1) Löscher mit gebrochener Plombe ist möglicher­weise nicht mehr funktions­bereit. (2) Zugestellter Löscher kann im Brand­fall nicht erreicht werden. (3) Druckverlust bleibt unentdeckt, weil keiner schaut. (4) Plakette abgelaufen = Sach­kunde fehlt = Versicherungs-Lücke.

Typische Fehler

Häufige Fehler: Halb­jährliche Sicht­prüfung wird vergessen — niemand hat eine Termin-Routine. Die 2-jährliche Sach­kunden-Prüfung wird beauftragt, aber das Ergebnis nicht zentral archiviert. Standort wird durch Renovierung verändert, niemand bewertet die neue Zugänglichkeit.

Branchen-Beispiele

Büro­gebäude: 5–20 Löscher pro Etage, Schaum-Typ. Lager: Pulver-Typ, viele Lösch­mittel-Einheiten wegen Brand­last. Gastronomie: zusätzlich Fett-Brand-Löscher in Küchen. Werkstatt: CO2-Löscher für elektrische Geräte. Produktion: Mischung je nach Bereich.

Was wird geprüft?

4 Sektionen mit insgesamt 14 Prüfpunkten. Foto-Beleg, Notiz oder Sprachaufnahme pro Frage.

  1. 01

    Löscher-Identifikation

    Welcher Löscher, an welchem Standort?

    3 Prüfpunkte

  2. 02

    Standort & Zugang

    Sichtbar, beschildert, frei zugänglich.

    3 Prüfpunkte

  3. 03

    Sicht­prüfung am Löscher

    Plakette, Druck, Plombe, Beschädigungen.

    5 Prüfpunkte

  4. 04

    Doku & Übergabe

    Wartungs-Status, Folge-Termin.

    3 Prüfpunkte

Gesetzliche Bezüge

Strukturelle Referenzen — keine Rechtsberatung.

Vorteile digitaler Audits

Statt Klemm­brett-Liste pro Etage + Excel-Übersicht + Foto-Mail läuft die Prüfung in 1 Min pro Löscher mobil. QR-Code am Löscher öffnet die Prüfhistorie, Foto-Beleg mit Datum-Tag. Wartungs-Termine sind 30 Tage vor­ab als Push verfügbar.

AI-Unterstützung

Der HeyAudit-Agent verfolgt Wartungs-Frist pro Löscher und löst Termin-Erinnerung aus. Bei wieder­holten Zugang-Problemen (Löscher immer wieder zugestellt) schlägt er bauliche Anpassung des Standorts vor.

Mobile Nutzung

Prüfung läuft am Smartphone direkt am Löscher — QR-Code scannen, Punkte ab­haken, Foto. Auto-Save nach jeder Antwort, Offline-Sync für Keller-Bereiche. Bei kritischen Mängeln Push an den Brandschutz­beauftragten.

Häufige Fragen

Wie oft muss ein Feuer­löscher geprüft werden?

Mindestens alle 2 Jahre durch einen Sach­kundigen (DIN EN 3, BetrSichV §14). Zwischen­zeitlich Sicht-Prüfung mindestens halb­jährlich durch eine unterwiesene Person — Standort, Plakette, Druck, Plombe. Diese Vorlage deckt die halb­jährliche Sicht­prüfung ab.

Wer darf Feuer­löscher Sach­kunden-prüfen?

Eine zur Prüfung befähigte Person mit Sach­kunden-Lehrgang (typisch 1-3 Tage) und Berufs­erfahrung im Brand­schutz. Häufig externe Brandschutz-Dienstleister, die Wartung und Plomben-Erneuerung kombiniert anbieten.

Was sind die häufigsten Mängel?

Top 4 in der Praxis: (1) Zugestellte Löscher (Paletten oder Möbel davor). (2) Abgelaufene Plakette (>2 Jahre). (3) Druck im roten Bereich (oft bei Pulver-Löschern). (4) Plomben gebrochen ohne Sach­kunden-Eintrag. HeyAudit setzt bei diesen 4 Punkten Schwer­punkte.

Welche Löscher-Typen für welche Bereiche?

Pulver: universal (A, B, C), aber Verschmutzungs-Folge. Schaum: A, B — Standard für Büro und Verkauf. CO2: B, elektrische Anlagen (keine Rückstände). Fett-Brand-Löscher: Klasse F — Pflicht in Küchen mit Fritteusen. Auswahl aus GBU.

Was passiert mit Löschern nach abgelaufener Plakette?

Sach­kunden-Prüfung beauftragen — typisch 20–40 € pro Löscher. Kann der Löscher nicht gewartet werden (z.B. zu alt, beschädigt), wird er ersetzt. Während der Frist gilt der Löscher als nicht einsatz­bereit — Doku-Lücke kann teuer werden.

Wie viele Löscher brauche ich?

ASR A2.2 nennt Löschmittel-Einheiten (LE) pro Fläche und Brand­risiko-Klasse. Faustregel: ein Pulver-Löscher 6 kg deckt ca. 100 m² bei mittlerer Brand­last ab. In Verkehrs­wegen alle 20 m ein Löscher empfohlen. Genaue Berechnung über Brand­schutz-Konzept.

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