Vorlage · Qualitäts­management

Dokumenten­kontrolle ISO — Lenkung & Versionen

Pro Doku­ment: Version, Freigabe, Verteilung, Aktualität, Archivierung. Veraltete Versionen sicher ent­fernt.

Dauer
20 Min.
Frequenz
halbjaehrlich
Umfang
6 Sektionen · 20 Fragen
Schwere
Hoch

Das Problem

Verfahrens­anweisung von 2019 hängt im Lager, aktuelle Version liegt im SharePoint, keiner kennt sie. Auditor findet das in 2 Min — Major-Befund.

So löst HeyAudit das

HeyAudit lenkt jede VA / AA / Aufzeichnung mit Versions-Kontrolle, Freigabe-Workflow und Verteilungs-Liste. Veraltete Versionen werden automatisch ge­sperrt.

Was ist diese Vorlage?

Dokumenten­kontrolle ist die Lenkung dokumentierter Information — Versionen, Freigaben, Verteilung, Aktualisierung, Archivierung. Sie sichert, dass nur die jeweils gültige Version am Arbeits­platz vorliegt.

Warum ist sie wichtig?

Eine veraltete Verfahrens­anweisung am Arbeits­platz produziert Fehler — und ist die häufigste Audit-Abweichung. ISO 9001 §7.5 verlangt aktive Lenkung. Bei Kunden- oder Behörden-Audit ist die Stich­probe Standard.

Risiken ohne Audit

Drei Risiken: (1) Mit­arbeiter arbeitet nach alter Anweisung — Prozess-Drift, Reklamationen. (2) Auditor findet veraltete Version — Major-Befund, ggf. Zertifikats-Risiko. (3) Aufzeichnungs-Fristen nicht ein­gehalten — Steuer-, Produkt-Haftungs-Probleme.

Typische Fehler

Häufige Fehler: VAs hängen jahre­lang im Lager ohne Update. Versions-Nummer fehlt — niemand kann sicher sagen, welche Version aktuell ist. Verteilungs-Liste ist Excel von der letzten Praktikantin. SharePoint hat 3 parallele Versionen, keine ist als „die aktuelle“ markiert.

Branchen-Beispiele

Automotive (IATF): bis 15 Jahre Aufbewahrung, harte Lenkung der Kunden-Spezifikationen. Lebens­mittel: HACCP-Pläne, Rezepturen, Allergen-Listen — kurze Aktuali­sierungs-Zyklen. Maschinen­bau: Konstruktions-Zeichnungen, Stück­listen — Versions-Lenkung kritisch. Facility: SOPs für Reinigung, Schicht­übergabe.

Was wird geprüft?

6 Sektionen mit insgesamt 20 Prüfpunkten. Foto-Beleg, Notiz oder Sprachaufnahme pro Frage.

  1. 01

    Dokument-Stamm­daten

    Welches Doku­ment, welche Klasse?

    4 Prüfpunkte

  2. 02

    Freigabe & Versions-Lenkung

    Wer hat freigegeben, ist Version aktuell?

    4 Prüfpunkte

  3. 03

    Verteilung & Arbeits­platz

    Liegt die aktuelle Version dort, wo gearbeitet wird?

    4 Prüfpunkte

  4. 04

    Externe Doku­mente

    Normen, Kunden-Spezifikationen, Rechts­vor­gaben.

    2 Prüfpunkte

  5. 05

    Aufzeichnungen & Archiv

    Speicher-Fristen, Zugriff, Schutz.

    3 Prüfpunkte

  6. 06

    Abschluss & Maßnahmen

    Maßnahmen, Folge-Audit, Unter­schrift.

    3 Prüfpunkte

Gesetzliche Bezüge

Strukturelle Referenzen — keine Rechtsberatung.

Vorteile digitaler Audits

Statt SharePoint-Wald läuft Doku-Lenkung in HeyAudit — pro Doku­ment Versions-Historie, Frei­gabe-Workflow, Verteilungs-Liste auto­matisch. QR-Code am Arbeits­platz öffnet aktuelle Version. Veraltete Versionen automatisch gesperrt.

AI-Unterstützung

Der HeyAudit-Agent erkennt Doku­mente, die regel­mäßig nicht aktualisiert werden — schlägt Review-Termin vor. Bei Norm-Änderung (ISO 9001-Update) priori­siert er be­troffene Verfahrens­anweisungen.

Mobile Nutzung

Mit­arbeiter scannt QR-Code am Arbeits­platz, öffnet aktuelle Version mobil. Bei Freigabe-Workflow Push an Verantwort­lichen. Offline-Sync für Werks­bereiche ohne WLAN. Versions-Datum immer sicht­bar.

Häufige Fragen

Welche Doku­mente müssen ge­lenkt werden?

Alle Doku­mente, die das QMS oder den Prozess steuern: Hand­buch, Verfahrens­anweisungen, Arbeits­anweisungen, Prüf­anweisungen, Formulare, externe Doku­mente (Normen, Kunden-Spezifikationen, Gesetze). Aufzeichnungen sind ebenfalls zu lenken — aber als Beleg, nicht als Vorgabe.

Wie lange muss aufbewahrt werden?

Hängt von Art und Vorgabe ab. Steuer­relevante Aufzeichnungen 10 Jahre (HGB / AO). Produkt-Aufzeichnungen typisch 3–5 Jahre, in Automotive (IATF) bis 15 Jahre für sicher­heits­relevante Merkmale. Lebens­mittel-Doku 1–3 Jahre nach MHD. Aufbewahrungs-Fristen pro Doku­ment-Typ festlegen.

Was ist mit veralteten Versionen?

Veraltete Versionen müssen vom Arbeits­platz aktiv ent­fernt werden — sonst Risiko, dass nach alter Anweisung gearbeitet wird. Archivierung der alten Version ist Pflicht (Versions-Historie). Markierung als „un­wirksam“ oder rote Stempel auf Papier-Versionen sind übliche Praxis.

Reicht ein digitales QM-Hand­buch?

Ja — ISO 9001 ist medien­neutral. Wichtig ist, dass aktuelle Version verfügbar ist (online / mobil) und Mit­arbeiter Zugang haben. Bei mobilem Zugriff: stabile Internet-Verbindung oder Offline-Sync. Papier-Versionen am Arbeits­platz nur, wenn nötig — dann mit Versions-Datum klar erkennbar.

Wer darf Doku­mente frei­geben?

Definiert in der Verteilungs-Matrix: typisch QM-Beauftragter prüft, Geschäfts­leitung gibt das Hand­buch frei, Prozess-Eigner gibt VAs / AAs frei. Vier-Augen-Prinzip ist Standard. Externe Doku­mente (Normen) brauchen keine Freigabe, aber Identifikation.

Was prüft der externe Auditor?

Auditor prüft Stich­proben am Arbeits­platz: Liegt aktuelle Version vor? Versions-Historie nach­vollziehbar? Verteilungs-Liste aktuell? Wurden Mit­arbeiter zur neuen Version unter­wiesen? Veraltete Doku­mente am Arbeits­platz ist klassische Audit-Abweichung mit hoher Wahr­scheinlich­keit.

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